Weitere Studien zu PFC-Belastung an Ex-Fliegerhorst nötig

Einem Gutachten zufolge könnte die Chemikalien-Verschmutzung des Grundwassers am Ex-Militärflugplatz Penzing nicht nur aus dem ehemaligen Feuerlösch-Übungsbecken stammen.
| dpa
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Der Bundeswehrstandort Penzing wurde im Zuge der Bundeswehrreform komplett geschlossen. (Archivbild)
Der Bundeswehrstandort Penzing wurde im Zuge der Bundeswehrreform komplett geschlossen. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Landsberg am Lech

Das Becken sei zwar nach einer Untersuchung die Hauptquelle für die Belastung mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) auf dem Gelände, teilte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben anlässlich der Vorstellung des Gutachtens am Donnerstag in Landsberg am Lech mit. Es müsse aber noch weiter untersucht werden, ob die mutmaßlich krebserregenden Chemikalien auch von außerhalb des Flugplatzes ins Wasser gelangten.

Schon 2013 waren erhöhte Werte von Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) im Trinkwasser des Penzinger Ortsteils Untermühlhausen festgestellt worden. Die Quelle wurde stillgelegt und der Ortsteil anderweitig mit Wasser versorgt. Auch in Fischen wurden erhöhte PFOS-Werte gefunden.

Nach Angaben vom Bund Naturschutz sind Bachsysteme - der Verlorene Bach und die Friedberger Ach - auf 75 Kilometern Länge belastet. Die Chemikalie PFOS wurde früher in Löschschäumen verwendet und ist laut bayerischem Umweltministerium seit 2006 EU-weit verboten.

© dpa-infocom, dpa:210812-99-820840/2

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