Weidenbusch wehrt sich gegen Vorwürfe wegen hoher Honorare

Der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch hat sich erneut gegen Vorwürfe wegen hoher Honorarzahlungen der Bayerischen Landesbank gewehrt. Am Donnerstag wies der Parlamentarier zudem auch darauf hin, dass er seit 2005 rund 4000 Euro monatlich als Syndikus-Anwalt der Lotto-Annahmestellen und Bezirksstellen erhalte.
| dpa
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Der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch spricht während einer Pressekonferenz.
Der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch spricht während einer Pressekonferenz. © Matthias Balk/dpa
München

"Dabei geht es, wie bei allen meinen Anwaltsmandaten, um juristische Fragestellungen, nicht um Einflussnahmen", betonte er. An Landtagsabstimmungen zu Lottothemen nehme er "zur Vermeidung jedweden Anscheines einer Interessenkollision" nicht teil.

Bei der Landesbank geht es um Zahlungen, die Weidenbusch ebenfalls für Anwaltstätigkeiten erhielt. Nach Berichten der "Süddeutschen Zeitung" ging es insgesamt um rund 430.000 Euro. Das Geld sei für heikle Verhandlungen, um der BayernLB Milliarden-Summen zu retten, an den Juristen geflossen. Abgeordnete von FDP und SPD hatten die Zahlungen kritisiert.

Weidenbuch betonte, dass er bereits vor seiner Abgeordnetentätigkeit als Rechtsanwalt gearbeitet und dabei jährlich Honorare im hohen sechsstelligen Bereich erzielt habe. "Die Arbeit im bayerischen Landtag verstehe ich als Dienst an Bayern, ca. 100.000 Euro pro Jahr Abgeordnetenentschädigung für meine Zeit sind deutlich weniger als ich durch Anwaltstätigkeit erwirtschaften kann", erklärte er. "Das nehme ich bewusst in Kauf."

© dpa-infocom, dpa:210909-99-154684/2

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