Wegen Mordes verurteilt: Paar scheitert mit Revision

Ein Liebespaar ist mit seiner Revision gescheitert und bleibt wegen des Mordes an einem 27-Jährigen in einem Wald bei Nürnberg lebenslang in Haft.
| dpa
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Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten.
Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild
Nürnberg/Karlsruhe

Die Rechtsmittel seien als "offensichtlich unbegründet" verworfen worden, teilte der Bundesgerichtshof am Donnerstag mit. Das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom Dezember 2020 ist damit rechtskräftig.

Dieses Gericht hatte es als erwiesen gesehen, dass der heute 33-Jährige den Mann im Juli 2019 mit zahlreichen Messerstichen und Schlägen gegen den Kopf getötet hatte. Seine Angebetete hatte ihn nach Auffassung des Landgerichts dazu angestiftet.

Fünf Jahre lang waren die beiden Deutschen demnach ein Paar gewesen. Die Beziehung endete 2017, der Kontakt blieb aber bestehen. Die heute 34-Jährige machte eine neue Beziehung und ein Zusammenleben nach Angaben des Landgerichts aber davon abhängig, dass er ihren Geliebten und ihren Ehemann tötete. Nach Ansicht der Ermittler kam es nur deshalb nicht mehr zu dem Mord an dem Ehemann, weil der heute 33-Jährige wenige Tage nach der ersten Tat festgenommen wurde.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-725144/2

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