Wegen Corona: Erstmals seit 2003 weniger Erwerbstätige

Die Corona-Pandemie hat den Aufwärtstrend am bayerischen Arbeitsmarkt nach fast zwei Jahrzehnten gestoppt. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Erwerbstätigen im Freistaat erstmals seit 2003 zurückgegangen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Demnach gingen Ende 2020 7,65 Millionen Menschen in Bayern einer Arbeit nach, 78 800 weniger als ein Jahr zuvor. Weiter aufwärts ging es nur im Baugewerbe, das einen Zuwachs der Beschäftigten von 1,0 Prozent meldete.
| dpa
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Eine Frau erklärt eine mittels Beamer an die Wand projezierte Statistik.
Eine Frau erklärt eine mittels Beamer an die Wand projezierte Statistik. © Tobias Kleinschmidt/dpa/Archivbild
Fürth

Unter dem Begriff "erwerbstätig" fassen die Statistischen Ämter reguläre Arbeitnehmer, Selbstständige sowie Minijobber und andere geringfügig Beschäftigte zusammen. Im Langzeitvergleich hat auch die Corona-Krise nichts daran geändert, dass es heute sehr viel mehr Arbeitsplätze in Bayern gibt als in der Vergangenheit. 2003 hatte das Statistische Landesamt 6,4 Millionen Erwerbstätige gezählt, 2010 knapp 6,8 Millionen.

© dpa-infocom, dpa:210126-99-174055/2

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