Warnstreiks bei der Post auch am Samstag

Die Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Post sind am Samstag ausgeweitet worden. Die Streikbereitschaft habe zugenommen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Samstag. Bereits in der Nacht legten demnach rund 300 Mitarbeiter in Briefzentren ihre Arbeit nieder.
| dpa
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Ein Fahrrad von der Deutschen Post steht an einer Straße.
Ein Fahrrad von der Deutschen Post steht an einer Straße. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild
München

Laut Verdi beteiligten sich zudem 600 Zusteller. Besonders betroffen seien davon der Raum Nürnberg, Augsburg und München. Verdi schätzt, dass allein in Erlangen am Samstag rund 4000 Pakete nicht zugestellt werden. Nach Angaben des Sprechers soll es bayernweit an 28 Standorten Warnstreiks geben.

In den Tarifgesprächen liegen die beiden Parteien noch weit auseinander. Verdi hatte bislang den Eindruck gewonnen, dass die Post Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle. Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 21. und 22. September stattfinden. Die Post will dann ein konkretes Angebot vorlegen.

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