Warnstreik und Kundgebung am Klinikum Fürth

In Bayern gehen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst weiter: Am Dienstag legten Beschäftigte am Klinikum Fürth die Arbeit nieder, wie Bernhard Bytom von der Gewerkschaft Verdi mitteilte. Verdi hatte zu dem Warnstreik am Dienstag ab 6.00 Uhr morgens für die Dauer von 24 Stunden aufgerufen. Die Aktion mit einer Kundgebung am Dienstagnachmittag richtet sich nach Angaben der Gewerkschaft an rund 2100 Beschäftigte des Klinikums. Wie viele Beschäftigte sich beteiligten, war zunächst nicht bekannt. Die Mitarbeiter fordern unter anderem eine "Corona-Prämie als Anerkennung für die besonderen Belastungen und die besonderen Leistungen", sagte Bytom.
| dpa
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Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo.
Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo. © Stefan Sauer/ZB/dpa/Symbolbild
Fürth

Die Patientenversorgung sei während des Warnstreiks sichergestellt. Wo dies notwendig sei, seien mit den Arbeitgebern Notdienstvereinbarungen geschlossen worden, hieß es von Verdi. Bis Freitag soll es im Freistaat zudem Warnstreiks in weiteren kommunalen Einrichtungen wie Kitas oder Müllabfuhr geben.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Für die Beschäftigten im Gesundheitswesen werden zusätzliche Verhandlungen geführt. Verdi fordert etwa eine Pflegezulage von 300 Euro und die Begrenzung der Arbeitszeit im Rettungsdienst auf 45 Stunden pro Woche. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben.

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