Waffe bei Umzug "zu verschenken": Verfahren eingestellt

Dass sie die Schreckschusswaffe ihres Mannes beim Umzug zum Verschenken auf die Straße gelegt hat, zieht für eine Frau aus Augsburg keine Strafe nach sich. Das Verfahren gegen die 35-Jährige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sei am Dienstag gegen eine Geldauflage von 450 Euro eingestellt worden, sagte ein Sprecher des Augsburger Amtsgerichts. Die Frau hatte angegeben, sie habe nicht gewusst, dass in dem Müllsack mit dem Hinweis "zu verschenken" eine Schreckschusswaffe ihres Mannes samt Munition war.
| dpa
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Eine Figur der blinden Justitia an der Fassade eines Gerichts.
Eine Figur der blinden Justitia an der Fassade eines Gerichts. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild
Augsburg

Ein Jugendlicher habe die Waffe im Januar 2021 aus dem Müllsack genommen und auf offener Straße damit hantiert, bis die Polizei eingeschritten sei, sagte der Gerichtssprecher. Das Amtsgericht hatte in der Folge einen Strafbefehl in Höhe von 2400 Euro gegen die Frau erlassen. Dagegen hatte die 35-Jährige Einspruch eingelegt.

© dpa-infocom, dpa:210810-99-791522/2

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