Wacker Chemie: Keine betriebsbedingten Kündigungen

Wacker Chemie verzichtet bei dem schon länger geplanten Abbau von 1200 Stellen größtenteils auf betriebsbedingte Kündigungen. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung mit dem Betriebsrat sei unterzeichnet worden, teilte der Chemiekonzern am Donnerstag in München mit.
| dpa
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Das Firmenlogo der Wacker Chemie AG vor der Firmenzentrale.
Das Firmenlogo der Wacker Chemie AG vor der Firmenzentrale. © Andreas Gebert/dpa/Archiv
München

Konzernchef Rudolf Staudigl hatte den Stellenabbau im Februar angekündigt. Mit Kostensenkungen, die vor allem die Verwaltung betreffen, will er das Unternehmen gegen größeren Konkurrenzdruck wappnen. Bis Ende 2022 sollen 1200 Arbeitsplätze wegfallen, 1000 davon in Deutschland. Erreicht werden soll das zumindest hierzulande durch Altersteilzeit, Aufhebungsverträge und Verrentung.

Damit und mit anderen Maßnahmen will Wacker Chemie die jährlichen Kosten ab Ende 2022 um 250 Millionen Euro senken. Die Einsparungen bei den Personalkosten seien im laufenden Jahr noch gering. Bei den Sachkosten erwartet Staudigl aber bereits eine Senkung um gut 50 Millionen Euro. 2021 sollen es gut 100 Millionen Euro sein.

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