Vorbereitung rechtsgerichteter Gewalttat: Urteil erwartet

Am Landgericht Nürnberg-Fürth wird am heutigen Freitag das Urteil der Staatsschutzkammer gegen einen 23-Jährigen verkündet, der laut Anklage einen Terrorakt vorbereitet haben soll. Die Anklage hatte vier Jahre Haft für den gelernten Elektriker aus der Nähe von Cham (Oberpfalz) gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.
| dpa
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Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand.
Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Nürnberg

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Er soll sich dafür Waffenteile besorgt haben, die er zu einem Sturmgewehr habe zusammenbauen wollen. In der Chatgruppe des extremistischen Netzwerks "Feuerkrieg Division" habe er sich über Anschlagspläne an einem "Ort der Andacht" wie einer Moschee oder einer Synagoge ausgetauscht. Laut Anklage war sein Ziel, möglichst viele Menschen zu töten.

Der Angeklagte hatte am ersten Prozesstag eingeräumt, in der Chatgruppe aktiv gewesen zu sein und sich Waffen beschafft zu haben. Er bestritt aber, einen Anschlag geplant zu haben. Nach Angaben seines Verteidigers habe er in dem Chat nur Freunde gesucht, die er im echten Leben nicht gehabt habe.

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