Viele Weißstörche überwintern in Bayern

Rund 300 Störche überwintern in diesem Jahr in Bayern. Das sei eine ähnliche hohe Zahl wie in den Vorjahren, teilte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Donnerstag im mittelfränkischen Hilpoltstein mit. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass bei längerer Kälte einige der Vögel doch noch weiterziehen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Ein Weißstorch füttert seinen vierfachen Nachwuchs auf seinem Horst.
Ein Weißstorch füttert seinen vierfachen Nachwuchs auf seinem Horst. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Hilpoltstein

Das veränderte Zugverhalten geht auf Störche zurück, die vor Jahren in der Schweiz, dem Elsass und Baden-Württemberg ausgewildert worden seien. Diese haben sich zum Teil auch in Bayern angesiedelt. "Seither haben sich einige dieser ehemaligen Projektstörche mit wilden Störchen gepaart und ihr neues Überwinterungsverhalten an die jeweiligen Brutpartner weitergeben", erläuterte LBV-Expertin Oda Wieding.

Wie sich das Wetter und der Klimawandel auf ihr Verhalten auswirkt, lässt sich deshalb nicht mehr sagen. Ein Zeichen für den Klimawandel könnte der Storchenexpertin zufolge aber sein, dass in den vergangenen Wintern deutlich mehr Silberreiher in Deutschland überwinterten.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen