Vermeintlicher Schlagerstar zieht Opfer Geld aus der Tasche

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Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium.
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild
Kulmbach/Coburg

Sie wollte doch so gerne ein Album mit dem vermeintlichen Schlagerstar aufnehmen: Eine 44-Jährige aus Oberfranken ist in den sozialen Netzwerken auf einen Betrüger hereingefallen und hat dadurch mehrere Zehntausend Euro verloren. "Das ist tatsächlich auch für uns eine neue Masche gewesen", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Mittwoch. Der Betrüger hatte im November über ein Netzwerk, das für kurze Musik- und Tanzvideos bekannt ist, mit der Frau aus dem Landkreis Kulmbach Kontakt aufgenommen. Er gab sich als bekannter Schlagersänger aus und umgarnte sie über Wochen.

Dabei versprach er der Frau auch, gemeinsam mit ihr und anderen Stars ein Musikalbum produzieren zu wollen. Für dieses Projekt fehle ihm allerdings Geld. Die Frau glaubte dem Mann und überwies ihm einen vierstelligen Betrag. Zudem übergab sie einer Botin Mitte Dezember für ein weiteres angebliches Musikprojekt mit einem anderen Sänger am Bayreuther Bahnhof mehrere Zehntausend Euro.

Nahezu hausbacken wirkt dagegen ein Liebesbetrug mit der verbreiteten Soldatenmasche, den das Präsidium ebenfalls am Mittwoch vermeldete: Ein Unbekannter hatte im November mit einer 46-jährigen Coburgerin Kontakt aufgenommen und sich als US-Soldat im Auslandseinsatz ausgegeben. Im Dezember brachte er die Frau dazu, ihm aus verschiedenen Anlässen Geld zu überweisen. Um aber das weitere Leben zusammen mit der 46-Jährigen verbringen zu können, müsse er aus dem Militärdienst ausscheiden, wofür er Geld für eine "Ablöse" benötige - die Frau zahlte wieder, insgesamt mehrere Zehntausend Euro.

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