Verbandspräsident: Zahl der Sparkassen wird weiter sinken

Die Zahl der Sparkassen in Bayern wird nach Ansicht von Verbandspräsident Ulrich Reuter in den kommenden Jahren weiter deutlich zurückgehen. "Wenn der bisherige Trend anhält, könnten wir bis 2030 auf eine Zahl Mitte 50 zugehen", sagte er dem "Nordbayerischen Kurier" (Samstag). "Ende 2015 gab es in Bayern 71 Sparkassen, fünf Jahre später sind es jetzt 64. Diese Zahl wird sicherlich sinken." Zusammenschlüsse seien oft folgerichtig, weil der Druck auf die Kreditwirtschaft steige. "Da ergibt es oft einfach mehr Sinn, steinige Wege gemeinsam zu gehen", sagte der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern.
| dpa
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Ein Mann geht an einer Filiale der Sparkasse vorbei.
Ein Mann geht an einer Filiale der Sparkasse vorbei. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
München

"Es geht uns wie den Bäckereien oder Metzgereien vor Ort - wenn die Kunden nicht mehr in die Filialen kommen, können wir irgendwann die Infrastruktur nicht aufrechterhalten", betonte Reuter. "Die Sparkassen haben hier aber viel Geduld und großes Durchhaltevermögen, oft auch bei anhaltend geringer Kundenfrequenz und zum Teil über die Schmerzgrenze hinaus, doch das geht nicht dauerhaft."

© dpa-infocom, dpa:210619-99-61519/2

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