vbw: Bayerns Tourismus muss vielfältiger werden

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft fordert Planungssicherheit und neue Ideen für die Tourismuswirtschaft. In Oberbayern seien die Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr um 45 Prozent eingebrochen, 71 Prozent der Betriebe sähen sich in ihrer Existenz gefährdet, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt am Montag in München. Zum Wiederaufbau bräuchten sie ein innovationsfreundliches Umfeld.
| dpa
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Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). © Matthias Balk/dpa
München

"Der Trend zum Inlandstourismus wird sich fortsetzen und neue Zielgruppen hervorbringen", sagte Brossardt. "Es gilt, das Vertrauen potenzieller Gäste vor dem Hintergrund gestiegener Sicherheitsbedürfnisse zu gewinnen und die Chancen für den erfolgreichen Neustart zu nutzen."

Zugleich erfordere die Anpassung an den Klimawandel von den Betrieben erhebliche Investitionen und innovative Angebote, so Brossardt, "zum Beispiel durch Alternativen zum klassischen Skitourismus. Insgesamt müssen wir noch vielfältiger werden, wenn wir Tourismusland Nummer eins bleiben und dauerhaft zu alter Stärke zurückfinden wollen." Vor Corona hätten Touristen pro Jahr 33 Milliarden Euro in Bayern ausgegeben und so 600 000 Beschäftigten Arbeit gegeben.

© dpa-infocom, dpa:210614-99-986971/2

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