Urteil in Prozess um größten Drogen-Onlineshop erwartet

Nach einem Jahr Verhandlung werden im Prozess um den Drogen Online-Shop "Chemical Revolution" am heutigen Freitag (13.30 Uhr) die Urteile erwartet. Angeklagt vor dem Landgericht Gießen sind sieben Männer, darunter der mutmaßliche Initiator aus dem Landkreis München. Die Angeklagten sollen in unterschiedlichen Rollen für den Shop tätig gewesen sein. Kiloweise Drogen wurden dafür, so der Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht. Ermittler schalteten die im Internet und Darknet betriebene Plattform 2019 ab - sie sprachen damals vom bundesweit größten Drogen-Onlineshop.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Eine goldfarbene Justitia-Figur.
Eine goldfarbene Justitia-Figur. © Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild
Gießen

Die Betäubungsmittel sollen an verschiedenen Orten bundesweit gebunkert, verpackt und dann an die Kunden verschickt worden sein. Ein Tatort war laut Anklage Ortenberg im hessischen Wetteraukreis. Die Kleinstadt liegt im Zuständigkeitsbereich des Gießener Landgerichts, was ein Grund dafür ist, dass hier der Prozess stattfindet.

Die Staatsanwaltschaft hatte insgesamt 320 Taten angeklagt, begangen zwischen September 2017 und Februar 2019. Der Prozess vor dem Landgericht drehte sich aber zunächst um neun der Vorwürfe. Diese lauten unter anderem auf "bandenmäßiges unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge". Die Angeklagten im Alter zwischen 29 und 46 Jahren waren laut einer Justiz-Sprecherin überwiegend geständig.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-730338/3

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen