Unwetter im Salzburger Land und Tirol

Heftige Gewitter haben in vielen an Bayern grenzenden Regionen Österreichs erneut Schäden angerichtet. Stark betroffen waren unter anderem das Bundesland Salzburg sowie Tirol. Vor allem im Pinzgau und Pongau gab es am Montag bis in den Abend Murenabgänge und Überflutungen. Mehr als 100 Personen wurden der Nachrichtenagentur APA zufolge in Sicherheit gebracht. In Dienten riss eine Mure einen Linienbus in einen Bach, die zwei Insassen wurden gerettet. Eine deutsche Urlauberfamilie saß zwischen zwei Muren in ihrem Auto fest, auch sie wurde geborgen.
| dpa
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Ein Blitz erhellt den Nachthimmel.
Ein Blitz erhellt den Nachthimmel. © Tobias Hartl/Vifogra/dpa/Symbolbild
Salzburg/Innsbruck

Auch im Pongau waren mehr als 80 Menschen, darunter Kleinkinder, mit ihren Fahrzeugen durch Muren eingeschlossen. Sie wurden in Sicherheit gebracht und im Kongresszentrum St. Johann versorgt.

Am Dienstag waren zunächst noch einige Straßen gesperrt. Das Ausmaß der schweren Schäden soll bei Erkundungsflügen begutachtet werden. Es gab allein hier den offiziellen Angaben nach rund 500 Einsätze von 52 Feuerwehren mit rund 1400 Feuerwehrleuten wurden absolviert.

Teile Tirols waren ebenfalls von schweren Gewittern und vereinzelt Hagel betroffen, die Feuerwehr verzeichnete rund 200 Einsätze. Kleinere bis mittlere Muren gingen auf Straßen ab, lokal standen Garagen und Keller unter Wasser. Der Schwerpunkt lag im Bezirk Innsbruck-Land sowie im Raum Landeck und Paznauntal.

© dpa-infocom, dpa:210817-99-869836/2

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