Umsätze im Einzelhandel steigen

Bayerns Einzelhändler machen wieder bessere Geschäfte - doch die ganz großen Gewinner der Corona-Krise bleiben Amazon & Co.
| dpa
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Fürth

Die schrittweise Lockerung der Corona-Beschränkungen hat Bayerns Einzelhändlern wieder bessere Geschäfte beschert. Von Januar bis Ende Mai sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent gestiegen, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag mitteilte. Allerdings ist das sehr ungleich verteilt: Es profitierten unter anderem Tankstellen mit einem Plus von fast sieben Prozent. Bei Informations- und Kommunikationstechnik hingegen gab es ein Minus von über 21 Prozent, auch Textilien und Heimwerkerbedarf verkauften sich schlechter.

Woran das liegt, ließ die Behörde offen - doch hatte der erste Corona-Lockdown vor einem Jahr sowohl einen Heimwerkerboom als auch einen sprunghaften Abstieg der Nachfrage nach Internet- und Büroausstattung für die heimischen vier Wände zur Folge gehabt, weil viele Arbeitnehmer daheim arbeiteten.

Hauptprofiteur in der Krise blieb jedoch auch in den ersten fünf Monaten dieses Jahres der Onlinehandel. Im "sonstigen Handel", zu dem die Versandhändler gehören, stiegen die Umsätze um mehr als 30 Prozent. Die stationären Geschäfte dagegen verbuchten in Summe laut Landesamt einen Umsatzrückgang von 1,8 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210713-99-365996/2

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