Trickbetrüger bringen Nürnberger um 280 000 Euro

Rücksichtslose Trickbetrüger haben einen 65 Jahre alten Mann aus Nürnberg um ein Vermögen in Höhe von 280 000 Euro geprellt. Die Betrüger hätten sich als Mitarbeiter des Software-Unternehmens Microsoft ausgegeben, teilte die Polizei Mittelfranken am Dienstag mit.
| dpa
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Ein Telefonhörer liegt auf einem Tisch.
Ein Telefonhörer liegt auf einem Tisch. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
Nürnberg

Der Geschädigte habe vier Wochen lang immer wieder größere Geldbeträge an die Betrüger überwiesen, auf Konten, die in Hongkong und Bangkok angesiedelt sind. Als bei seiner Bank eine Warnschwelle überschritten wurde und sie die Online-Überweisungen stoppte, überwies der Betroffene weiterhin Geld mittels manuell ausgefüllter Überweisungsträger. "In diesem Fall kommt einiges zusammen - Gutgläubigkeit und ein sehr professionelles Vorgehen der Betrüger", sagte eine Polizeisprecherin.

Die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter hatten dem 65-Jährigen telefonisch vorgegaukelt, sein Computer verursache einen Systemschaden. Er müsse deshalb ein Software-Paket kaufen und ihnen den Zugriff auf seinen Rechner erlauben. Außerdem veranlassten sie ihn, sich in sein Online-Banking einzuwählen.

Die Polizei vermutet, dass sich die Betrüger auf diese Weise einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse des Mannes verschafften, dem sie versprachen, das Geld zurückzuüberweisen. Es sei dazu gedacht, Hackern das Handwerk zu legen. Die Polizei fahndet nun nach den Tätern.

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