Training zum Schutz vor Afrikanischer Schweinepest

Die Straßenmeisterei im unterfränkischen Oerlenbach (Landkreis Bad Kissingen) hat zur Vorbereitung auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Bergung toter Wildschweine trainiert. "Die stetig wachsende Fallzahl in Brandenburg und Sachsen versetzt auch die Behörden in Bayern in Alarmbereitschaft. Tatsächlich kann die Seuche jederzeit und ganz plötzlich auftreten", teilte das Landratsamt Bad Kissingen mit. Der Landkreis gilt wegen einer besonders hohen Wildschweindichte als gefährdet.
| dpa
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Die Straßenmeisterei trainiert gegen die Schweinepest.
Die Straßenmeisterei trainiert gegen die Schweinepest. © Nicolas Armer/dpa
Oerlenbach

Die Afrikanische Schweinepest befällt Wild- sowie Hausschweine und führt häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Allerdings könne sich die Tierseuche über kontaminierte Lebensmittel oder Gegenstände verbreiten, sagte Thomas Koy, Leiter des Veterinäramts Bad Kissingen. "Ein typisches Beispiel ist das achtlos aus dem Autofenster geworfene Wurstbrötchen."

Seit 2014 grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) in der Europäischen Union. Im September dieses Jahres wurde das erste infizierte Wildschwein in Brandenburg gefunden - mittlerweile sind es knapp 150. In Sachsen gibt es einen Fall. Bayern hat sich mit kilometerlangen Schutzzäunen und angehobenen Abschussprämien für Wildschweine gegen die Seuche gewappnet.

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