Totes Baby in Regensburg: Mutter muss sich Prozess stellen

Weihnachten 2020, in einer Mülltonne in Regensburg liegt die Leiche eines Neugeborenen. Knapp ein Dreivierteljahr später soll die Mutter des kleinen Mädchens vor Gericht kommen. Es geht um Mord.
| dpa
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Regensburg

Für den gewaltsamen Tod ihrer neugeborenen Tochter muss sich eine 25 Jahre alte Frau vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord vor, wie ein Sprecher sagte. Der Prozess soll am 23. August beginnen, es sind fünf Verhandlungstage geplant.

Die Leiche des Babys war am ersten Weihnachtsfeiertag 2020 in einem Müllcontainer in Regensburg entdeckt worden. Die tatverdächtige Mutter, eine deutsche Staatsangehörige, befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem Krankenhaus, wo sie festgenommen wurde.

Eine Obduktion des Leichnams ergab, dass das Baby bei der Geburt lebensfähig war und nicht eines natürlichen Todes starb. Todesursache war den Angaben nach fehlende Luftzufuhr oder Unterkühlung oder eine Kombination aus beidem. Die Mutter kam in Untersuchungshaft.

© dpa-infocom, dpa:210807-99-753725/2

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