Tödlicher Messerangriff in Bus: Lebenslange Haft gefordert

Nach der Bluttat an seiner getrennt lebenden Frau in einem Linienbus im Allgäu hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Ehemann wegen Mordes verlangt. Der 38 Jahre alte Angeklagte hatte in dem Bus vor den Augen von Schülern seine frühere Partnerin mit zahlreichen Messerstichen getötet.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. © picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild
Kempten

Der Verteidiger des Mannes bewertete die Tat nur als Körperverletzung mit Todesfolge und sprach sich für eine elfjährige Gefängnisstrafe aus. Das Landgericht Kempten wollte noch am Dienstag das Urteil verkünden.

Der Staatsanwalt verlangte auch, dass die Strafkammer die besondere Schwere der Schuld des Angeklagten feststellt. Sollten die Richter diesem Antrag folgen, wäre eine Strafaussetzung zur Bewährung bereits nach 15 Jahren Haft kaum möglich.

Der Staatsanwalt geht davon aus, dass der Afghane aufgrund seines traditionellen Rollenverständnisses die Ermordung seiner Frau lange geplant habe. Die Frau hatte sich einige Monate vor der Tat getrennt. Zuvor sei ihr Mann immer wieder gewalttätig geworden.

© dpa-infocom, dpa:210202-99-270299/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen