Tod nach Medikamenten-Verwechslung: Prozess vertagt

Der Prozess um den Tod eines Patienten einer niederbayerischen Pflegeeinrichtung ist vertagt worden. Das Verfahren soll voraussichtlich im September fortgesetzt werden, wie ein Sprecher des Landgerichtes Landshut am Donnerstag sagte. Grund hierfür sei neu hinzugekommenes Beweismaterial wie ärztliche Dokumentationen, das gesichtet und ausgewertet werden müsse. Angeklagt sind drei Mitarbeiter eines Pflegeheimes im Landkreis Dingolfing-Landau. Der Tatvorwurf lautet auf Mord durch Unterlassen.
| dpa
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Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen.
Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Landshut

In dem Fall geht es um einen unheilbar krebskranken Mann, der 2016 nach einer Medikamenten-Verwechslung starb. Vor dem Landgericht Landshut waren die zwei Pfleger und ihre Chefin in einem ersten Prozess wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwies den Fall im Sommer 2020 auf eine Revision hin zurück, weswegen in Landshut neu verhandelt wurde.

© dpa-infocom, dpa:210527-99-765276/3

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