Tierskandal im Raum Passau: SPD verlangt Aufklärung

Nach Berichten über einen Tierskandal im Landkreis Passau fordert die SPD Aufklärung. Es müsse geklärt werden, warum die Behörden nicht schneller reagierten, verlangten die SPD-Abgeordneten Ruth Müller und Martina Fehlner von der Regierung. Medien zufolge wurde eine private Tierhaltung mit mehr als 100 unterschiedlichen Tieren auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände nun endgültig aufgelöst. Demnach wurden bei einer Razzia unter anderem Affen, Alpakas und Reptilien beschlagnahmt.
| dpa
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Das Logo der SPD. © Christoph Schmidt/dpa/Archivbild
München

Bereits im vergangenen Sommer seien bei einer Razzia mehrere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt worden. Gegen den Besitzer sei Strafanzeige ergangen. Müller fragte nun: "Wie kann es sein, dass bereits im Sommer 2020 mehrere Verstöße gegen das Tierschutzrecht festgestellt wurden, aber die zuständige Verwaltung jetzt erst reagiert? Der Alptraum für die Tiere hat dadurch noch Monate angedauert."

Die SPD-Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wie die Behörden auf die Zustände aufmerksam wurden und wie viele weitere Überprüfungen es seit dem Sommer gab. Außerdem stehe die Frage im Raum, wieso Besuchergruppen Zutritt hatten, obwohl schon eine Strafanzeige vorlag.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-226862/2

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