Tierquäler legt Kaninchenfallen in Ingolstädter Park aus

Die Polizei sucht in Ingolstadt einen Tierquäler, der mit ausgelegten Fallen Kaninchen einfangen will.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Nach Angaben der Polizei wurde im Klenzepark in Ingolstadt ein Kaninchen in einer Schlinge entdeckt, das sich verzweifelt befreien wollte. (Symbolbild)
Nach Angaben der Polizei wurde im Klenzepark in Ingolstadt ein Kaninchen in einer Schlinge entdeckt, das sich verzweifelt befreien wollte. (Symbolbild) © imago images/Fotostand
Ingolstadt

Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, wurde im Klenzepark ein Tier in einer Schlinge entdeckt, das sich verzweifelt befreien wollte. Das Kaninchen konnte gerettet werden. Die Polizei fand danach noch eine weitere Drahtschlinge. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Die Kaninchen im Klenzepark sind schon lange ein Thema in der oberbayerischen Stadt. Es sollen mehr als 1.000 Tiere dort leben. Einige Menschen beschweren sich darüber, dass die Nager die Pflanzen im Park zerstören.

Zum Jahresanfang hatte die Stadtverwaltung deswegen sogar eine Kaninchenjagd in dem Park angekündigt. Nach heftiger Kritik von Bürgern und Tierschützern wurde die Aktion aber abgesagt.

Für die Jagd wollte die Behörde Frettchen einsetzen. Bei dieser Jagdmethode scheuchen die Frettchen die Kaninchen aus dem Bau, dann sollten die Nager nach den damaligen Angaben der Stadtverwaltung gefangen und "tiergerecht entsorgt" werden. Die Stadt hatte damals erklärt, insbesondere diese Aussage habe bei den Kritikern "Irritationen" ausgelöst.

Die Verwaltung wollte dann prüfen, ob mit anderen Maßnahmen eine Kontrolle der Kaninchen-Population möglich ist. Idee war beispielsweise, die Tiere durch stark riechende Pflanzen von den Blumenbeeten fernzuhalten.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-54389/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen