Terror-Szenario: Bundeswehr und Polizei üben gemeinsam

Um bei einem möglichen Terror-Szenario gut zusammenarbeiten zu können, haben Bundeswehr und Polizei gemeinsam in Oberfranken geübt. "Wenn das Leben zahlreicher Menschen auf dem Spiel steht, müssen wir alle Kompetenzen in unserem Land bündeln, von der Polizei über die Rettungsorganisationen bis hin zur Bundeswehr", sagte Innenminister Joachim Herrmann am Mittwoch bei einem Besuch in der Oberfranken-Kaserne in Hof nach Angaben seines Sprechers. "Damit das hochkomplexe Ineinandergreifen der Organisationen im Ernstfall klappt, muss das auch eingehend geübt werden."
| dpa
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Einsatzkräfte der Polizei und des Bundeswehr üben ein Szenario.
Einsatzkräfte der Polizei und des Bundeswehr üben ein Szenario. © Nicolas Armer/dpa
Hof

Angenommen wurde bei der Übung ein Terroranschlag mit mehreren Toten. Die Terroristen befanden sich laut Szenario noch in der Stadt und drohten mit weiteren Bombenanschlägen. 150 Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Bundeswehr spielten gemeinsam durch, wie in so einer Bedrohungslage gehandelt werden soll.

In so einem Fall sei der Einsatz der Bundeswehr laut Grundgesetz zulässig, sagte Herrmann. Für die innere Sicherheit in Bayern bleibe zuallererst die Polizei verantwortlich. Aber: "Angesichts der anhaltenden terroristischen Bedrohung müssen wir auch auf Extremfälle vorbereitet sein und auf die besonderen Fähigkeiten der Bundeswehr zurückgreifen können."

© dpa-infocom, dpa:211006-99-502625/2

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