Synlab mit Kursgewinn beim Börsendebüt

Der Münchner Labordienstleister Synlab ist am Freitag erfolgreich an die Börse gegangen. Am ersten Handelstag stieg der Aktienkurs um mehr als zehn Prozent über den Ausgabepreis von 18 Euro. Dieser lag allerdings am unteren Ende der angepeilten Spanne von 18 bis 23 Euro. Snynlab erhält nun wie geplant garantierte 400 Millionen Euro aus dem Aktienverkauf. Die Altaktionäre bekamen weniger Aktien los als erhofft. Die Aktienausgabe erbrachte rund 750 Millionen Euro. Angepeilt war ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
| dpa
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Die Deutsche Börse.
Die Deutsche Börse. © Boris Roessler/dpa/Archivbild
München

Synlab ist mit mehr als 450 Laboren in 36 Ländern auf vier Kontinenten präsent, wobei der Schwerpunkt in Europa liegt. Das Unternehmen geht auf die 1998 von Bartl Wimmer gegründete Vereinigung freier Laborärzte aus Augsburg zurück. 2015 übernahm der Finanzinvestor Cinven das Unternehmen und fusionierte es mit dem zuvor ebenfalls übernommenen französischen Labordienstleister Labco.

Im vergangenen Jahr hat die Corona-Pandemie dem Konzern Rückenwind gegeben, Synlab steigerte seinen Umsatz um fast 40 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Mitte Mai wird die Bilanz für das erste Quartal veröffentlicht. Vorstandschef Mathieu Floreani erwartet, dass Covid-19 noch eine lange Zeit das Geschäft anschieben wird. Dabei unterstellt Synlab wie viele andere Gesundheitsexperten, dass die Krankheit künftig örtlich begrenzt auftreten wird. "Wir werden deshalb auch in Zukunft weiter viel testen müssen", sagte Floreani.

© dpa-infocom, dpa:210430-99-420449/2

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