"Stunde der Wintervögel": Zwischenbilanz der Zählaktion

Spatz und Feldsperling, Kohlmeise und Amsel: Diese Vogelarten wurden bei der Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" des bayerischen Landesbundes für Vogelschutz (LBV) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) besonders häufig gezählt.
| dpa
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Eine Amsel in einem Weißdornbaum.
Eine Amsel in einem Weißdornbaum. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
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Bei der "Stunde der Wintervögel", der "größten bürgerwissenschaftlichen Mitmachaktion" Bayerns, können Bürger Vögel zählen und damit helfen, "winterliche Naturphänomene" zu erklären, wie die LBV-Biologin Annika Lange sagte. Nach der Zwischenbilanz der 16. Auflage der Aktion sind der Spatz, der Feldsperling und die Kohlmeise die am häufigsten gezählten Wintervögel in Bayern.

Insbesondere die vermehrten Sichtungen der Wacholderdrossel in Nord- und Westbayern seien überraschend. Normalerweise schaffe sie es gerade so unter die 30 am häufigsten beobachteten Wintervögel. Dieses Jahr sei sie aufgrund eines guten Obstjahres allerdings unter den Top 15. Derzeit zeichnet sich nach Angaben des LBV eine Rekordbeteiligung an der "Stunde der Wintervögel" ab. Der Corona-Lockdown habe bewirkt, dass die Menschen "die Gelegenheit haben, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken". Die Mitmachaktion läuft noch bis zum 18. Januar.

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