Studie: Kinder seltener in Klinik, aber öfter Depressionen

Im ersten Lockdown sind deutlich weniger Kinder und Jugendliche in Bayern in einem Krankenhaus behandelt worden als üblich. Stationäre Einweisungen wegen Depressionen und Angststörungen hingegen nahmen zu. Dies ergab eine Auswertung der Daten der Krankenkasse DAK Bayern, die der Deutschen Presse-Agentur in München am Donnerstag vorlag. Danach sank die Zahl der Klinikbehandlungen im März und April 2020 um 45 Prozent, die Zahl der Operationen von Kindern und Jugendlichen um 49 Prozent.
| dpa
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Ein junges Mädchen hält sich die Hände vor ihr Gesicht.
Ein junges Mädchen hält sich die Hände vor ihr Gesicht. © Nicolas Armer/dpa/Symbolbild
München

Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Darminfektionen, Bronchitis und Alkoholmissbrauch aus. Dagegen nahmen stationäre Behandlungen wegen Depressionen und besonders wegen Belastungsstörungen zu.

Am Vortag hatte eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf publik gemacht, dass ein knappes Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie fast jedes dritte Kind in Deutschland psychische Auffälligkeiten zeigt. Für die DAK-Studie wurden die anonymisierten Krankenhausdaten von mehr als 100 000 versicherten Kindern und Jugendlichen aus Bayern bis 17 Jahre ausgewertet.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-395039/2

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