Strobl zu Angriff von Würzburg: Gedanken bei Opfern

Nach der tödlichen Messerattacke von Würzburg hat Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Opfer gedacht und den Mut der Helfer gelobt. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen und auch bei den mutigen Menschen, die mit viel Zivilcourage eingegriffen haben", sagte der stellvertretende Ministerpräsident der dpa am Sonntag. "Wir werden der Gewalt nicht weichen, sondern unsere freiheitliche Gesellschaft mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen." Baden-Württemberg stehe an der Seite von Bayern.
| dpa
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Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, spricht.
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, spricht. © Philipp von Ditfurth/dpa
Stuttgart

Ein 24 Jahre alter Flüchtling hatte am Freitagnachmittag in der bayerischen Stadt drei Frauen erstochen und sieben Menschen verletzt, fünf davon lebensgefährlich. Mehrere Passanten hatten eingegriffen und den Mann attackiert. Er wurde festgenommen und ist in Untersuchungshaft. Unklar war auch am Sonntag inwiefern die Psyche des Somaliers eine Rolle gespielt hat - und ob auch islamistische Einstellungen zur Tat beigetragen haben könnten.

Strobl sagte: "Auch wenn wir sicher noch nicht alle Hintergründe kennen, hat mich diese Tat darin bestärkt, dass wir weiter alles dafür tun müssen, einen Anschlag - egal aus welcher Richtung, egal aus welcher Motivation - in Baden-Württemberg zu verhindern."

© dpa-infocom, dpa:210627-99-164118/2

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