Städter leben beengter

Landbewohner haben mehr Platz in den eigenen vier Wänden. Städter in Bayern müssen sich mit durchschnittlich 42,6 Quadratmetern Wohnfläche begnügen, bei Landbewohnern sind es hingegen 51,3 Quadratmeter. Das hat das Statistische Landesamt in Fürth ausgerechnet. Der Unterschied in der Wohnungsgröße ist beträchtlich: Eine Landwohnung misst demnach im Schnitt 107,5, eine städtische nur 77,5 Quadratmeter.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern.
Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern. © Nicolas Armer/dpa/Symbolbild
Fürth

Die bayerische Durchschnittswohnung - ohne Unterscheidung zwischen Stadt und Land - hat sich im Laufe der Jahre jedoch stetig vergrößert: Ende 2020 waren es 97,7 Quadratmeter, ein Jahr zuvor 97,6 Quadratmeter. Das sind immerhin gut 4 Quadratmeter mehr als im Jahr 2010, wie der Zehnjahresvergleich zeigt.

Auch die Zahl der Wohnungen steigt stetig, Ende 2020 gab es knapp 6,55 Millionen Wohnungen in Bayern, 62.193 mehr als Ende 2019 und gut eine halbe Million mehr als zehn Jahre zuvor. Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) wertete die neuen Zahlen als Erfolg: "Hier sehen wir die Früchte der erfolgreichen Wohnungspolitik der Bayerischen Staatsregierung." Ziel der Staatsregierung sind eigentlich 70.000 neue Wohnungen pro Jahr. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren nicht erreicht worden, der Wohnungsbau hat jedoch stark angezogen. Allerdings sind Wohnungen in München und anderen Städten nach wie vor knapp und teuer.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-29148/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen