Stadt kritisiert Vergleich von Lockdown mit Nazi-Zeit

Der Vergleich eines Nürnberger Souvenirhändlers von den Corona-Maßnahmen mit der Nazi-Zeit stößt bei der Stadt auf Unverständnis. Oberbürgermeister Marcus König bezeichnete das Plakat in dem Laden am Hauptmarkt am Mittwoch als "absolut inakzeptabel". Die Stadt habe aber keine Handhabe, um das Plakat entfernen zu lassen. Dieses aufzuhängen sei weder strafbar noch eine Ordnungswidrigkeit.
| dpa
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Marcus König (CSU), Oberbürgermeister von Nürnberg.
Marcus König (CSU), Oberbürgermeister von Nürnberg. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Nürnberg

Auf dem Protest-Plakat bezeichnet der Ladenbesitzer den bei Touristen beliebten Hauptmarkt als Adolf-Hitler-Platz, wie er zu NS-Zeiten hieß. Darunter fragt er, ob er künftig auch Adolf Hitler-Souvenirs verkaufen müsse. "Jegliche Vergleiche der aktuellen Lage mit den Corona-Maßnahmen zu dem NS-Regime verbieten sich, sind unangebracht und falsch", sagte König dazu. Zuvor hatte der BR über dessen Kritik an dem Plakat berichtet. Auch das Nürnberger Bündnis Nazistopp kritisierte die Art des Protestes gegen die Ladenschließungen.

© dpa-infocom, dpa:210203-99-288827/2

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