Stadler-Prozess: Auskunft über Autos der Richter gefordert

Der Verteidiger des ehemaligen Audi-Chefs Rupert Stadler hat zum Auftakt des Betrugsprozesses Auskunft über die Autos der Richter gefordert. Hintergrund sei ein möglicher Ausschlussgrund wegen Befangenheit, sagte Stadlers Anwalt Thilo Pfordte am Mittwoch vor dem Landgericht München. Die Richter und die Schöffen der 5. Strafkammer sollten Auskunft erteilen, ob sie oder ihre Ehepartner seit 2009 ein Dieselauto des VW-Konzerns gefahren haben.
| dpa
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Der langjährige Audi-Chef Rupert Stadler.
Der langjährige Audi-Chef Rupert Stadler. © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa/Archivbild
München

Der Verteidiger des angeklagten ehemaligen Audi-Motorenchefs und Porsche-Vorstands Wolfgang Hatz, der Anwalt Gerson Trüg, schloss sich diesem Antrag an. In dem Prozess sind Stadler, Hatz und zwei Ingenieure des Betrugs in Zusammenhang mit dem Dieselskandal angeklagt. Dabei geht es um Fahrzeuge von Audi, VW und Porsche ab dem Modelljahr 2009, deren Abgaswerte manipuliert waren.

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