Spahn: Corona-Beschränkungen "besser früher als später"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf möglichst rasche weitere Corona-Beschränkungen nicht nur in einzelnen Regionen. Es brauche "ohne Zweifel auch bundesweit einheitlich zusätzliche Maßnahmen - besser früher als später", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Nürnberg. "Wir könnten uns nicht verzeihen, wenn dieses Weihnachten vor allem ein Fest für das Virus würde." Das Virus nehme auch "nur bedingt Rücksicht darauf, ob wir alle schon unsere Weihnachtseinkäufe fertig haben oder nicht."
| dpa
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Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, kommt mit einer FFP2-Maske zu einer Pressekonferenz in seinem Ministerium.
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, kommt mit einer FFP2-Maske zu einer Pressekonferenz in seinem Ministerium. © Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
Nürnberg

Spahn verwies auf den neuen Höchststand von 598 Todesfällen binnen eines Tages und mehr als 4300 Menschen auf den Intensivstationen. Er warb zugleich für stärkeres Mitmachen bei Kontaktvermeidung, Abstand, Masken und Hygieneregeln. Die übergroße Mehrheit der Bürger tue dies aus Überzeugung. Zu viele handelten aber nach dem Prinzip "Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist." Man müsse aber nicht alles ausreizen. Es sei nun "unsere patriotische Pflicht", zusammenzuhalten und aufeinander Acht zu geben.

Neben nötigem Verzicht in diesen schwierigen Tagen gebe es mit zu erwartenden Impfstoffzulassungen "die Perspektive auf Normalität in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres", sagte Spahn. Für den Start mit noch kleineren Impfstoffmengen sollen Impfungen in bundesweit mehr als 400 Impfzenten der Länder starten. Mobile Impfteams sollten zudem vor allem in Pflegeeinrichtungen gehen.

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