Sozialministerium: Positive Bilanz der Testpflicht in Kitas

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Eine Praktikantin liest in einer Kita Kindern vor.
Eine Praktikantin liest in einer Kita Kindern vor. © Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
München

Den Start der neuen Testnachweispflicht in den bayerischen Kindertagesstätten bewertet das Sozialministerium als gelungen. "Nach den ersten Rückmeldungen können wir eine positive Bilanz ziehen", teilte eine Sprecherin am Dienstag auf Anfrage mit. "Eltern und Einrichtungen waren auf die bereits Mitte Dezember beschlossene Testnachweispflicht gleichermaßen gut vorbereitet."

Seit Montag gilt für alle Kinder ab einem Jahr, die in einer Krippe, einem Kindergarten oder einer Kita betreut werden, dass die Eltern dreimal in der Woche einen negativen Corona-Test bei ihrem Nachwuchs bestätigen müssen. Dafür testen die Eltern ihre Kinder in der Regel selbst, das Ergebnis belegen sie jeweils montags, mittwochs und freitags entweder durch Vorlage der Testkassette oder durch ihre Unterschrift. Die Testnachweispflicht gilt nicht für vollständig geimpfte beziehungsweise genesene Kita-Kinder.

Dieses auf Vertrauen basierende Verfahren stößt durchaus auch auf Kritik, viele Eltern wünschen sich PCR-Pooltests analog zu den Grundschulen. Familienministerin Carolina Trautner verteidigte das Vorgehen: "Ich bin überzeugt, dass die absolute Mehrheit der Eltern sich gewissenhaft an die Testnachweispflicht halten wird", betonte Trautner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erneut. Dies hätten ihr auch mehrere Kitaleitungen als Bilanz des ersten Tages bestätigt.

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