Sozialministerin würdigt Heimatvertriebene

Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) hat an das Schicksal der Heimatvertriebenen erinnert und ihren Beitrag zum Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt. "Ohne die Heimatvertriebenen wäre Bayern heute nicht so, wie es ist", sagte sie am Sonntag anlässlich des bayerischen Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung.
| dpa
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Carolina Trautner (CSU), Sozial- und Familienministerin von Bayern, spricht.
Carolina Trautner (CSU), Sozial- und Familienministerin von Bayern, spricht. © Matthias Balk/dpa
München

Die deutschen Heimatvertriebenen seien vielfach getrennt von Familie, Freunden und Bekannten und mit so gut wie nichts außer dem, was sie am Leib trugen, in Bayern angekommen und hätten sich gleich nach ihrer Ankunft mit großem Engagement für den Wiederaufbau eingesetzt, sagte die Sozialministerin. Vor der Bayerischen Staatskanzlei legte Trautner am Sonntag einen Kranz nieder.

Die Bundesregierung hatte 2014 beschlossen, einen bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung einzuführen. Er wurde auf den 20. Juni gelegt, der schon im Jahr 2000 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen zum Weltflüchtlingstag ausgerufen worden war. Bayern hat einen eigenen Gedenktag, der laut einem Sprecher des Sozialministeriums immer in zeitlicher Nähe zum bundesweiten Gedenktag liegt.

© dpa-infocom, dpa:210627-99-162443/2

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