Söder: Opposition "hartes Brot"

CSU-Chef Markus Söder sieht die Union vor einer tiefgreifenden Zäsur und einer mühsamen Oppositionsarbeit in Berlin. Mit der Ampel aus SPD, Grünen und FDP entstehe ein "völlig neuer politischer Block" - darauf müsse sich die Union auch langfristig einstellen, sagte Söder am Freitag nach einer CSU-Vorstandssitzung in München. "Wir werden Oppositionsarbeit leisten müssen, und dies ist ein hartes Brot in Berlin." Andererseits sei man nun aus der "Kompromissmaschine" der großen Koalition draußen, könne nun also sehr klare inhaltliche Konzepte vorlegen. Doch auch in Bayern werde es für die CSU ein zum Teil steiniger Weg bis zur Landtagswahl 2023.
| dpa
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Markus Söder (r), CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Markus Blume, Generalsekretär der CSU.
Markus Söder (r), CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, und Markus Blume, Generalsekretär der CSU. © Sven Hoppe/dpa
München

Söder gab dabei als Ziel aus, herauszustellen, was der Unterschied sei zwischen dem "Ampel-Norden" und dem "freien Süden". "Die Ampel ist nördlicher, sie ist preußischer, sie ist deutlich weniger süddeutsch und auch föderal strukturiert", argumentierte er. Man müsse deshalb darauf achten, dass Bayern nicht "abgeschnitten" werde.

In den Prozess der personellen Aufstellung bei der CDU will sich die CSU nach Worten Söders "in keinster Weise" einmischen. Auch wann dies passiere, ob dieses oder nächstes Jahr, sei für die CSU nicht entscheidend. Anschließend aber setze man dann auf eine baldige gemeinsame Präsidiumssitzung, um zu neuer Geschlossenheit zu finden.

© dpa-infocom, dpa:211029-99-787782/3

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