Söder appelliert an Parteien: Kein Wahlkampf in Corona-Krise

Während der Corona-Krise sollen die Parteien nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder bewusst auf Wahlkampf verzichten. Er spüre, dass bereits jetzt einige Parteien versuchten, sich in Stellung zu bringen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Freitagabend in seiner Rede auf dem digitalen Neujahrsempfang der CSU in München. Wahlkampf sei ja in Ordnung, "aber bitte nicht in jetzigen Zeiten. Ich finde, das sollte so spät wie möglich beginnen."
| dpa
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern.
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. © Peter Kneffel/dpa
München

Die CSU werde sich in Corona-Zeiten nicht an taktischen Spielen beteiligen, sagte Söder. "Wir orientieren uns nur an der Sache." Am 26. September findet die nächste Bundestagswahl statt. An die Adresse der Grünen gerichtet betonte er, dass ein Bündnis mit der Union das Potenzial für viel Interessantes bieten könnte, dafür müssten die Grünen aber zunächst für sich entscheiden, wo ihre Grundlinie sei - wollten sie eine bürgerliche oder eine linke Zukunft, so Söder. Die Positionierung dürfe nicht zu spät erfolgen.

Söder nutzte seine Rede, um dem neuen CDU-Chef Armin Laschet erneut zu seiner Wahl zu gratulieren. Die CSU werde gut mit der CDU zusammenarbeiten, Streit dürfe es nicht mehr geben. Stattdessen müssten die Unionsschwestern zeigen, dass sie zu Recht den Anspruch erheben könnten, nach der Ära von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) das Land führen und weiter entwickeln zu können.

© dpa-infocom, dpa:210122-99-135646/2

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