Sibler sieht Welterbe-Auszeichnung des Donaulimes als Chance

Bayerns Kunstminister Bernd Sibler sieht in der zehnten Welterbe-Auszeichnung für den Freistaat Chancen für die Kommunen in Ostbayern. "Für die Regionen liegt darin eine große Chance, ihr reiches kulturelles Erbe noch sichtbarer zu machen", sagte der CSU-Politiker am Freitag nach der Entscheidung des Welterbe-Komitees der Unesco.
| dpa
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Die Donau in Niederbayern im Landkreis Kelheim.
Die Donau in Niederbayern im Landkreis Kelheim. © Armin Weigel/dpa/Archivbild
Neustadt/Donau

Die Römer hatten einst die Donau als Verlängerung ihres Grenzwalls genutzt, um die eigenen Gebiete zu schützen. Der Donaulimes beginnt im Raum Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) und führt in Bayern über Regensburg, Straubing und Passau. "Die Aufnahme in die Welterbeliste ist ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieser historischen natürlichen Grenze des Römischen Reichs", sagte Sibler.

Die Unesco hat den Donaulimes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet. Das Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco) gab die Entscheidung am Freitag auf seiner 44. Sitzung im chinesischen Fuzhou bekannt. Der Donaulimes ist somit die zehnte Welterbestätte in Bayern. Die erste war die Würzburger Residenz, die 1981 in die Liste aufgenommen wurde.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-620392/2

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