Schwörmontag wieder in reduzierter Form: Kein "Nabada"

Kein Volksfest, keine Partys, keine Bootsparade: Ulms Verfassungsfeier, der Schwörmontag, findet coronabedingt wieder in abgespeckter Form statt. Zur einzigen Feier hat die Stadt besondere Gäste eingeladen.
| dpa
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Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU, r) spricht vom dem Balkon des Schwörhauses.
Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU, r) spricht vom dem Balkon des Schwörhauses. © Felix Kästle/dpa/Archivbild
Ulm

Der Ulmer Schwörmontag wird wegen der Corona-Pandemie am heutigen Montag (11.00 Uhr) erneut nur in kleiner Runde gefeiert. Das traditionelle "Nabada" fällt wegen der Einschränkungen nach Angaben der Stadtverwaltung ganz aus. Zur Schwörfeier mit der Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch (CDU) dürfen zudem nur rund 650 Gäste kommen.

Eingeladen hat die Stadt dazu Mitarbeiter von Corona-Intensivstationen und Impfzentren sowie Ärzte aus Ulm und Umgebung. Darüber hinaus dürfen noch 500 Bürgerinnen und Bürger dabei sein, die vorher ausgelost wurden. Die Schwörfeier wird im Internet live übertragen.

Das "Nabada", bei dem üblicherweise zahllose Boote und Floße auf der Donau fahren, fällt dagegen wie im Vorjahr aus. Für den Fluss gilt am Montag zwischen 11.00 und 21.00 Uhr ein Bade- und Bootsfahrtverbot, auch die Zugänge zur Donau sind gesperrt. Um ausufernde Feiern auch in Gaststätten zu verhindern, sollen nach Angaben der Stadt Polizei und ein Sicherheitsdienst an Land und im Wasser patrouillieren.

Seit mehr als sechs Jahrhunderten leisten Stadtoberhäupter am Schwörmontag den Eid auf die Ulmer Verfassung. Danach wird normalerweise auf verschiedenen Partys in der Stadt kräftig gefeiert.

© dpa-infocom, dpa:210718-99-428576/2

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