Scholz: Neue Technologien engagierter vorantreiben

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich für ein größeres Engagement bei der Entwicklung neuer Technologien in Bund und Ländern ausgesprochen.
| dpa
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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. © Christophe Gateau/dpa
München

Deutschlands Zukunft laufe ansonsten Gefahr, verspielt zu werden, sagte Scholz am Samstag beim Online-Parteitag des bayerischen SPD-Landesverbandes, zu dem er zugeschaltet war. "Wir müssen dafür Sorge tragen, dass Deutschland nicht wirtschaftlich abgehängt wird", sagte Scholz. Deutschland solle nicht in die Lage geraten, irgendwann dem wirtschaftlichen Wohlstand auf anderen Kontinenten nachtrauern zu müssen.

Es brauche etwa mehr Investitionen in erneuerbare Energien. "Wenn wir zum Beispiel CO2-neutral wirtschaften wollen, was notwendig ist, wegen des Klimas aber auch wegen der wirtschaftlichen Zukunft, dann heißt das auch, dass wir viel mehr erneuerbaren Strom brauchen, das geht nicht ohne Windkraftanlagen, das geht nicht ohne Solaranlagen, das geht nicht ohne ein stärkeres Stromnetz", sagte Scholz. Das Tempo des Ausbaus sei zu gering, insbesondere in von der Union regierten Ländern. Die Ladesinfrastruktur für Elektroautos sei ein weiteres Beispiel für zu träges Vorgehen.

In der Frage der Kanzlerkandidatur hätten nun alle drei infragekommenden Parteien ihre Personalvorschläge gemacht. "Damit geht es um die Frage: Wer kann das, wer hat den richtigen Plan?", sagte Scholz. "Ich bin der Überzeugung: Wir können das, wir haben den richtigen Plan."

© dpa-infocom, dpa:210424-99-335595/2

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