Schauspiel am Nachthimmel: Es regnet Sternschnuppen

Einen wahren Sternschnuppen-Regen hat es in der Nacht auf Montag am bayerischen Alpenrand zu beobachten gegeben.
| dpa
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Der Sternenhimmel leuchtet in der Nacht über der Landschaft.
Der Sternenhimmel leuchtet in der Nacht über der Landschaft. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild
Münsing

Die Geminiden, das Sternbild Zwillinge, gelten als der reichste Sternschnuppenstrom. Zum Höhepunkt waren stündlich bis zu 150 Meteore zu sehen, wie die Vereinigung der Sternfreunde, ein Verein von Amateur-Astronomen mitteilte. Besonders eindrucksvoll geriet das Naturschauspiel bei klarem Himmel im südlichen Oberbayern, etwa in Münsing am Starnberger See, in Kochel am See (Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen), aber auch im Ostallgäu.

Das Sternbild Zwillinge stehe links oberhalb vom Orion und sei der scheinbare Ausgangspunkt der Sternschnuppen, erklärte die Vereinigung der Sternfreunde. Im Lauf der Nacht wandere das Sternbild Richtung Nordwesten.

Der wahre Grund für das Himmelsphänomen sei, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquere, die möglicherweise von einem zerbrochenen Asteroiden stamme. Trümmerteile verglühten dabei in der Erdatmosphäre. Ihr Maximum erreichen die Geminiden-Sternschnuppen jedes Jahr um den 14. Dezember.

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