RIAS berichtet über Antisemitismus in Corona-Zeiten

Die 2019 gegründete Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) will am Montag ihren neuen Jahresbericht vorstellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte RIAS mitgeteilt, dass durch die Corona-Krise antisemitische Vorfälle im Freistaat zugenommen hätten.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Bei Protesten gegen die Coronamaßnahmen trägt ein Mann einen gelben Stern mit Aufschrift "Ungeimpft".
Bei Protesten gegen die Coronamaßnahmen trägt ein Mann einen gelben Stern mit Aufschrift "Ungeimpft". © Christophe Gateau/dpa/Archivbild
München

Die Dokumentationsstelle hatte insbesondere bei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen der Regierung etliche solche Vorfälle registriert. Aber auch darüber hinaus sei Antisemitismus verbreitet gewesen. So sei beispielsweise ein jüdischer Spaziergänger beschimpft worden, "die Juden" seien für das Virus verantwortlich.

An der Vorstellung des Jahresberichts werden auch Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Beauftragte der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Ludwig Spaenle (CSU), teilnehmen.

© dpa-infocom, dpa:210502-99-440329/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen