Revision im Prozess gegen Ex-Shishabar-Betreiber

Die Anwälte des ehemaligen Betreibers einer Shishabar in Bayreuth haben Revision eingelegt. Sie glauben nicht, dass der 30-Jährige eine junge Frau vergewaltigte. Das Landgericht Bayreuth hatte den Angeklagten in der vergangenen Woche zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren mit Unterbringung in einer Entziehungsanstalt verurteilt.
| dpa
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Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia.
Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
Bayreuth

Aus Sicht des Gerichts lockte der ehemalige Barbetreiber die Frau Ende Januar 2020 in seine Wohnung. Dort soll er die damals 22-Jährige zu Analverkehr gezwungen und zwei Bekannten Sex mit ihr angeboten haben. Nur der zufällige Anruf eines Freundes verhinderte aus Sicht des Gerichts möglicherweise eine Gruppenvergewaltigung.

Der 30-Jährige hatte vor Gericht beteuert, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Seine beiden Verteidiger plädierten am Ende des Verfahrens für Freispruch.

© dpa-infocom, dpa:210216-99-466822/2

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