Razzia wegen Kinderpornografie in Schwaben

Wegen der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie in sozialen Netzwerken hat die Kriminalpolizei Neu-Ulm am Dienstag elf Wohnungen in Schwaben durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, geht es hauptsächlich darum, dass Teilnehmer von Nachrichtengruppen die Bilder empfangen haben. Dies erfülle ebenfalls einen Straftatbestand.
| dpa
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Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht.
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. © Carsten Rehder/dpa/Archiv
Neu-Ulm

Unter den Beschuldigten sind auch Jugendliche. Selbst ein 13-jähriges Mädchen geriet in den Fokus der Ermittler, das Kind ist allerdings noch nicht strafmündig. Darüber hinaus handelt es sich um männliche Beschuldigte zwischen 15 und 55 Jahre. Außerdem wurden bei den Durchsuchungen 40 Gramm Marihuana entdeckt, die einer 25 Jahre alten Frau gehören sollen.

Bei der Razzia wurden 16 Mobiltelefone sowie Computer und Festplatten beschlagnahmt. Wie ein Polizeisprecher erklärte, müsse nun ermittelt werden, welche Rolle die Beschuldigten spielten.

Die Polizei warnte davor, dass Kinder und Jugendliche Mitglieder von Gruppen-Chats werden und nicht alle Beteiligten genau kennen. Auch das automatische Herunterladen von Fotos und Videos in solchen Gruppen sei strafbar, wenn es um Kinderpornos gehe. Eltern sollten die Geräte ihrer Kinder deswegen regelmäßig kontrollieren.

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