Razzia nach gewaltsamem Streit zweier Gruppen in Oberbayern

Nach einem gewaltsamen Konflikt zwischen zwei Jugendgruppen im oberbayerischen Puchheim hat die Polizei 17 Objekte in der Region durchsucht. Im Zusammenhang mit den Gruppen werde gegen mehr als 30 Verdächtige wegen Hinweisen auf mindestens 50 Straftaten ermittelt, teilte die Polizei am Freitag mit. "Das reicht vom versuchten Mord über Sexual- bis zu Drogendelikten einmal quer durchs Register", sagte ein Polizeisprecher. Bei der Razzia am Dienstag hätten die Beamten Beweismaterial sichergestellt, das nun ausgewertet werde.
| dpa
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Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel.
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. © Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Puchheim/Germering

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben schon seit April gegen Mitglieder der beiden Jugendgruppen, die überwiegend zwischen 14 und 18 Jahren alt sein sollen. Ende April war ein 16-Jähriger am Bahnhof Puchheim mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Die Ermittler nahmen später einen 15 Jahre alten Verdächtigen fest. Vor dem Angriff hatten Zeugen einen Streit zwischen zwei Gruppen beobachtet, an dem laut Polizeiangaben mehr als ein Dutzend Jugendlicher beteiligt gewesen sein sollen.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-623612/2

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