Prozess-Beginn: Kindesmissbrauch im Live-Stream

Das Landgericht München I befasst sich an diesem Donnerstag (9.30 Uhr) mit dem Phänomen des live ins Netz übertragenen sexuellen Kindesmissbrauchs.
| dpa
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Eine Figur der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel.
Eine Figur der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. © Volker Hartmann/dpa/Symbolbild
München

Ein 40-Jähriger aus München, der immer wieder per Skype beim Missbrauch und der Vergewaltigung von Kindern zugesehen und den Tätern detaillierte Anweisungen gegeben haben soll, muss sich dort verantworten. Er ist wegen Anstiftung zur Vergewaltigung und zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagt.

"Bei dem Phänomen handelt es sich um das sogenannte Live-Streaming", teilt das Bundeskriminalamt mit. "Hierbei werden Opfer sexuell missbraucht, während der zahlende Kunde das Geschehen im Ausland mittels Webcam live beobachten und sowohl dem Täter als auch dem Opfer Handlungsanweisungen geben kann."

Laut BKA sind die Philippinen ein Hotspot für den Missbrauch von Kindern und ihre Prostitution per Webcam.

© dpa-infocom, dpa:210224-99-577708/2

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