Printpreis für Finanzmagazin und Innovationsplattform

Der Bayerische Printpreis geht in diesem Jahr an drei Projekte mit großer Bandbreite: Ausgezeichnet wurden am Donnerstagabend in München ein Finanzmagazin speziell für Frauen, eine Innovationsplattform in Netz und Zeitung sowie die Firmenbroschüre eines Architekturspezialisten.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Philipp Welte, Vorstand Medienmarken National bei Hubert Burda Media Holding, und Vizepräsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).
Philipp Welte, Vorstand Medienmarken National bei Hubert Burda Media Holding, und Vizepräsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
München

Den zusätzlichen Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten erhielt - wie schon bekanntgegeben - Burda-Vorstand Philipp Welte. Er sei "ein leidenschaftlicher Kämpfer für eine freie und unabhängige Medienlandschaft", hatte Regierungschef Markus Söder (CSU) den Manager bereits vorab gewürdigt.

Der Bayerische Printpreis ist neben Bayerischem Film-, Fernseh- und Buchpreis einer der vier Staatspreise für die Medienbranche. Er wird alle zwei Jahre verliehen - diesmal für 2020/21.

Den Preis der Kategorie "Zeitung" erhielt die Mediengruppe Pressedruck ("Augsburger Allgemeine") für das Projekt "Rocketeer". Die Plattform für Innovation, Transformation und Digitalisierung startete als Festival, inzwischen gibt es neben dem Netzangebot auch ein Magazin, eine Tageszeitungsbeilage und Social-Media-Communities. Die Jury lobte "das herausragende Marketing und das stimmige, zukunftsgerichtete Gesamtkonzept".

Die Kategorie "Zeitschrift" ging an den Finanzen Verlag aus München für sein neues Magazin "Courage". Das Finanz- und Karrieremagazin richtet sich in erster Linie an Frauen. Die Jury würdigte, "Courage" trage "mit seinem Fokus und Konzept besonders dem Kriterium Innovation Rechnung".

In der Kategorie Druck bekam Gerber Print aus München den Preis für die Unternehmensbroschüre des Architekturspezialisten Brüderl aus dem oberbayerischen Traunreut (Landkreis Traunstein). Die Jury urteilte: Das Projekt "beweist handwerkliches Spiel und Innovation ohne aufdringlich zu sein".

In ihrer Festrede rief die Vorsitzende der Geschäftsleitung des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, die klassischen Medien zum Einsatz für "geistige Vielfalt" auf. Dies sei vielleicht "geradezu eine Bürgerpflicht, für die es couragierte Journalistinnen und Journalisten, Verlegerinnen und Verleger braucht". Der Begriff der Öffentlichkeit dürfe nicht allein von Klicks und Likes abhängig gemacht werden.

Der Printpreis wird vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern bundesweit ausgeschrieben. Aus den diesmal rund 100 Einreichungen für die drei Kategorien waren neun Projekte und Unternehmen für den diesjährigen Preis nominiert worden.

Die Auszeichnungen werden seit dem Jahr 2000 verliehen. Der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten gilt einer Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um den Printmedienstandort Bayern verdient gemacht hat.

© dpa-infocom, dpa:211028-99-778113/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen