Polizisten unter 60 bekommen erst mal Impfung mit Moderna

Bayerns Polizisten sollen vorerst mit dem Corona-Impfstoff von Moderna versorgt werden. Dafür stünden derzeit 6000 Dosen des US-Herstellers bereit, die kürzlich nach Bayern geliefert worden seien, teilte das Innenministerium am Freitag in München mit. Eigentlich hatte die bayerische Polizei flächendeckend auf den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca gesetzt. Nachdem Ende März die Ständige Impfkommission (Stiko) allerdings empfohlen hatte, das Präparat nur noch Menschen ab 60 Jahren zu spritzen, stockte auch bei der Polizei die Impfkampagne.
| dpa
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Eine Ampulle mit dem Impfstoff von Moderna steht in einer Impfstelle auf einem Tisch.
Eine Ampulle mit dem Impfstoff von Moderna steht in einer Impfstelle auf einem Tisch. © Michel Spingler/AP/dpa/Symbolbild
München

Fast die Hälfte (20 548) der rund 44 000 Polizisten im Freistaat hat inzwischen mindestens eine Impfung erhalten - der Großteil davon mit Astrazeneca. Auch Innenminister Joachim Herrmann und Innenstaatssekretär Gerhard Eck (beide CSU) wurden am Freitag bei der Bereitschaftspolizei in Nürnberg geimpft. Beide erhielten das Mittel von Astrazeneca, da beide über 60 Jahre alt sind.

Welche Zweitimpfung nun zahlreiche mit Astrazeneca erstgeimpfte Polizisten unter 60 Jahren erhalten werden, blieb erst einmal unklar. Man warte eine endgültige Empfehlung der Stiko ab, hieß es aus dem Ministerium. Über 60-Jährigen werde weiter Astrazeneca angeboten. Bis Ende Juni sollen alle Beschäftigten bei der bayerischen Polizei zwei Corona-Impfungen erhalten haben.

© dpa-infocom, dpa:210409-99-142480/3

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