Polizei stoppt mutmaßlichen Handel mit Hundewelpen

Einen mutmaßlichen Handel mit Hundewelpen hat die Polizei im schwäbischen Kempten gestoppt. Offenbar sollte auf einer Verkaufsroute auch ein in Deutschland verbotener Kampfhund an neue Besitzer übergeben werden, teilte ein Sprecher am Freitag mit.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium.
Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild
Kempten

Zeugen meldeten am Donnerstag die Übergabe eines Hundes der Polizei. Daraufhin fanden Beamte in einem Transporter zwei weitere Hunde und drei Tauben. Eine Art Logbuch im Wagen zeigte, dass die beiden Fahrer des Wagens offenbar schon sechs weitere Hunde in Deutschland und den Niederlanden übergeben hatten. Die Polizei fand Bargeld in fünfstelliger Höhe.

Einer der entdeckten Hunde sei ein American Staffordshireterrier, hieß es weiter. Als Kampfhund der Kategorie 1 ist die Einfuhr nach Deutschland verboten. Die beiden 36-jährigen Männer müssen sich nun deswegen und wegen tierschutzrechtlicher Verstöße verantworten.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die Tiere als Zuchthunde aus Ungarn nach Deutschland gebracht wurden. Den Käufern hatten die Männer offenbar gesagt, dass die Tiere südosteuropäische Straßenhunde seien.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-512928/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen