Pilotprojekt für Zugbegleiter: Kameras für mehr Sicherheit

Die Deutsche Bahn stattet die Zugbegleiter der Westfrankenbahn in einem bundesweit einmaligen Projekt mit sogenannten Bodycams aus. Nach den guten Erfahrungen mit den am Oberkörper getragenen Kameras für ihr Sicherheitspersonal will die Bahn diese nun im Regionalverkehr von Aschaffenburg über Miltenberg bis nach Hasloch (Landkreis Main-Spessart) testen. Die Kameras sollen potenzielle Angreifer abschrecken und damit dem Schutz der Mitarbeiter und Kunden dienen, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag.
| dpa
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Aschaffenburg

In Bayern hatten zuerst vereinzelt Sicherheitskräfte der Bahn Bodycams getestet, unter anderem in Nürnberg und München. Die Erfahrungen hierbei seien durchweg positiv, hieß es. Bei den Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern in Unterfranken sollen die Kameras nun acht Monate eingesetzt werden.

Die beteiligten Mitarbeiter haben sich der Bahn zufolge freiwillig für den Test gemeldet und wurden geschult. Ist eine Situation brenzlig, sollen sie ihrem Gegenüber sagen, dass sie die Kamera anmachen werden. Die Aufzeichnungen sollen verschlüsselt gespeichert und auf geschützte Server übertragen werden. Auf die gespeicherten Bilder könne nur die Bundespolizei zugreifen.

Bei der Polizei sind Bodycams schon lange im Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-316597/2

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