Piazolo verteidigt Tempo bei Wechsel von Unterrichtsmodell

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat das Tempo bei der Umstellung auf Wechsel- oder Distanzunterricht in vielen Klassen verteidigt - und manche Ruckeleien eingeräumt. Man sei selbstverständlich auf Wechselunterricht und Distanzunterricht vorbereitet gewesen, habe dies ja vielerorts schon immer wieder praktiziert, sagte Piazolo am Donnerstag in einer Regierungsbefragung im Landtag. Dass es nun aktuell immer wieder neue Beschlüsse gebe, sei aber eben "Corona-typisch" - und auch, dass die Zeit bis zum Inkrafttreten der neuen Regelungen am Mittwoch knapp gewesen sei.
| dpa
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Michael Piazolo (Freie Wähler), Kultusminister von Bayern.
Michael Piazolo (Freie Wähler), Kultusminister von Bayern. © Peter Kneffel/dpa
München

Offiziell mussten am Mittwoch mehr als 500 000 Schüler in den Wechsel- oder Distanzunterricht gehen. An manchen Schulen wurde dies allerdings erst zum Donnerstag umgesetzt, auch deshalb, weil die neue Corona-Verordnung erst in der Nacht zuvor veröffentlicht worden war.

Zum Auftakt des Wechselunterrichts in höheren Schulklassen hatte es zudem eine vorübergehende Panne bei der Lernplattform Mebis gegeben - das Ministerium hatte sich dafür anschließend entschuldigt. Piazolo sagte dazu, auch wenn vieles längst gut funktioniere: "An manchen Stellen ruckelt es natürlich." Und es werde in der Pandemie immer wieder das eine oder andere geben, was mal nicht funktioniere.

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